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Grußwort zum Schützenfest 2013

Werte Gäste aus nah und fern, liebe Elsper!

Ein Schützenbruder ist ein Mensch der liebt. Er mag seine Heimat, er liebt die Tradition. Er wünscht sich Treue, die Treue seiner Kameraden, die Treue seines Heimatlandes ihm gegenüber. Er schützt die Werte, die uns allen wichtig sind. Das geht über Heimat und Tradition hinaus. Nur wer seines gleichen zu schätzen weiß, ist ein redlicher Schützenbruder, nur wer dem anderen seine Freiheiten gönnt, ist der wahre Schützenbruder, ist der wahre Mensch. Freiheit, diese Freiheit, die wir alle brauchen, um uns zu entfalten, Kreativität zu entwickeln, Fähigkeiten ausleben zu dürfen und seine Gedanken manchmal auch offen und ehrlich kund zu tun. Ich vermisse diese Werte in der heutigen Gesellschaft hin und wieder.


Das Leben wird fremdbestimmt von Gesetzen, Regeln, Vorschriften und dem, was andere wohl von einem denken. Natürlich braucht eine geordnete Gesellschaft einen äußeren Rahmen, an den sich alle zu halten haben. Fragt sich nur, wie weit darf dieser Rahmen eingeschränkt werden. Wir werden es uns wohl hoffentlich niemals nehmen lassen unser Schützenfest in alt hergebrachter Weise feiern zu dürfen und gerade aus diesem Grund rufe ich alle auf, mit dabei zu sein, beim Schützenfest, bei unserem Elsper Schützenfest. Lasst uns Flagge zeigen, dass wir es mögen, gesellig zusammen zu sein, zu feiern und uns abzuheben, von der alles Gleich machenden Philosophie mancher Zeitgeister.
So manch einer, der nicht aus dem Sauerland kommt, mag über so ein Wochenende mit Fahnen, Uniformen, Zapfenstreich, Blasmusik, Tanzen, Lachen und Singen wohl nur den Kopf schütteln. Da kann ich nur sagen: Erst einmal besser vor Ort informieren. Kommen Sie vorbei, erleben Sie es hautnah mit, drei Tage, drei Nächte, seien Sei Gast auf einem der Schützenfeste im Sauerland, kommen Sie nach Elspe, erleben Sie nachts auf dem Marktplatz einen Zapfenstreich, sehen Sie sich die Festumzüge an, die strahlenden Majestäten, Hofstaat, Schützen, die freundlichen Menschen und dann, danach möchte ich sehen, ob Sie immer noch Zweifel haben, dass ein Schützenfest eben doch mehr ist als nur drei Tage Bier zu trinken.
Ich bin mir ganz sicher, Sie werden begeistert sein und auch gar keine Zeit mehr zum Kopfschütteln haben. Und unseren Schützenbrüdern rufe ich zu: Zeigt Eintracht, zeigt Flagge und seid mit dabei, bei unserem Fest, dem Fest der Feste.
In all den Jahren war es mir immer nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Ehre, als 1. Vorsitzender genau dies zu verkörpern. Unseren Majestäten kommt dabei ebenfalls eine besondere Bedeutung zu, denn Sie geben uns den Mut, etwas Besonderes für die Heimat für die Tradition zu tun. In diesem Sinne bedanke ich mich ganz herzlich bei unserem Königspaar Alfred und Christel Holz, unserem Kaiserpaar Franz-Josef und Dorothea Happe, dessen Regentschaft in diesem Jahr zu Ende geht und unserem Jungschützenkönigspaar Kevin Schönebeck und Saskia Stumpf.
Ich glaube ich spreche für alle: Wir sind stolz auf euch. Allen, die am Schützenfest aus gesundheitlichen, familiären oder beruflichen Gründen nicht teilnehmen können, wünsche ich baldige Genesung, weniger Stress und alles Gute über die Feiertage. Und nun lasst die Festivitäten beginnen, mit dem Antrommeln des Festes am Samstag und dem Ständchen am St. Franziskus-Haus geht es offiziell los, ich weiß der ein oder andere läutet das Fest schon früher ein, vor allem unsere Fahnenmannschaft, die das Dorf vor dem Fest mit den Wimpfelfähnchen schmückt und die vielen Familien, die ihre Fahne zu Beginn des Festes hissen. Ich freue mich auf schöne gesellige Tage im Kreise netter Menschen, die für all das eintreten, wofür wir dauerhaft brüderlich weiter kämpfen müssen.


Euer und Ihr
Christoph Hester
1. Vorsitzender